Anreise durch’s Grüne

Bereits die Anreise nach Kaiserswerth ist etwas Besonderes, und sie hält für den erstmaligen Besucher auch eine erste Überraschung bereit: obwohl Kaiserswerth zur Großstadt Düsseldorf gehört und über eine sehr bequeme Verkehrsanbindung an die Innenstadt verfügt, ist dieser Stadtteil umgeben von wunderbarer Natur! Direkt am Rhein gelegen, ist er ein beliebtes Ausflugsziel, und wenn man sich zu Fuß auf den Weg von den großzügigen Besucherparkplätzen in den historischen Kern begibt, so spaziert man buchstäblich durch‘s Grüne, wie das erst Video zeigt.

Screenshot aus Video: Anreise durch's Grüne

Klemensplatz

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist (z.B. der Linie U79, die Kaiserswerth perfekt mit der Innenstadt bzw. dem Hauptbahnhof von Düsseldorf verbindet), steigt am besten am Klemensplatz aus. Der Klemensplatz ist das zentrale „Einfallstor“ nach Kaiserswerth. Von hier aus kann man auch direkt in das sogenannte Klemensviertel gelangen: hier findet man - und hier zitiere ich den Verein Kaiserswerth e.V. - „vielfältige Einkaufsmöglichkeiten mit exklusiven Geschäften, Wochenmärkte mit erstklassigem Angebot an Frischware und ein vielseitiges gastronomisches Angebot von der Eisdiele bis zum Feinschmeckerrestaurant“.

Haltestelle Klemensplatz in Kaiserswerth

Der Historische Ortskern von Kaiserswerth

Erläuterungen zu den Highlights aus dem folgenden Video

Am alten Markt beginnt der historische Ortskern von Kaiserswerth. Die malerischen Gassen mit ihren historischen Gebäuden bergen an jeder Ecke Foto- und Filmmotive. Rund um den Marktplatz findet man das Rathaus, das alte Zollhaus sowie eines der besten Restaurants Deutschlands (sowie natürlich Düsseldorfs): das „Schiffchen“. Und so gibt es über diesen Teil Kaiserswerths nicht nur ein Video (am Ende dieses Abschnitts), sondern darüber hinaus auch eine kleine Bildergalerie. Eine Erklärung der Fotos findet sich jeweils auf deren "Rückseite": einfach mit der Maus über die Bilder fahren, dann wird die Erklärung eingeblendet. Und mit einem Klick kann jedes Bild vergrößert werden. (Mit der ESC-Taste bekommt man es dann wieder klein.)

Einen hoffentlich noch besseren Eindruck gibt aber bereits avisierte Video. Die folgenden Texte (inhaltlich im Wesentlichen übernommen aus den Ausführungen auf der Webseite des Vereins „Wir Kaiserswerther e.V.“) beschreiben zur Vorbereitung auf das Video die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten, die auch im Film zu sehen sein werden.

Altes Zollhaus

Im 12. Jahrhundert wurde der Rheinzoll nach Kaiserswerth verlegt. d.h. seitdem wurden dort Abgaben für die Rhein-Schifffahrt erhoben. Mehrere hundert Jahre später (1635) entstand das Zollhaus, das bis heute (mittlerweile als geschütztes Baudenkmal) erhalten geblieben ist. Es ist das prächtigste noch existierende Haus aus der Zeit vor der Zerstörung von Kaiserswerth im Spanischen Erbfolgekrieg des Jahres 1702.

Rathaus

Kaiserswerth gehört erst seit 1929 zu Düsseldorf. Vor seiner Eingemeindung im Jahr 1929 war es eine selbständige Stadt. Ehemals stand das Rathaus auf dem Mittelstreifen des alten Markts (dort, wo auf den Fotos links die Bücherstände sind). Im Jahr 1702 wurde es zerstört. Das „neue“ Rathaus steht nach wie vor am Markt, allerdings nicht mehr auf dem Mittelstreifen, sondern integriert in die Häuserzeile Heutzutage beherbergt es die Bezirksverwaltung der Düsseldorfer Stadtverwaltung.

Restaurant „Im Schiffchen“

Das mit einem Boot und der Jahreszahl 1733 geschmückte Ziegelgebäude am Markt beheimatet das hochdekorierte Restaurant „Im Schiffchen“ des Sternekochs Jean-Claude Bourgueil. Er hat 2004 von Paul Bocuse den Ritterorden der Ehrenlegion für seine Verdienste als „kulinarischer Botschafter Frankreichs in Deutschland“ überreicht bekommen.

Stiftsplatz

Einer der zentralen Plätze in Kaiserswerth ist der Suitbertus-Stiftsplatz. Er ist einerseits umgeben von Häusern, deren Ursprung in das frühe 18. Jahrhundert zurückreicht. Andererseits befindet sich dort aber vor allem auch die St. Suitbertus-Basilika: eine dreischiffige Pfeilerbasilika, die zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert erbaut wurde und ehemals eine Stiftskirche war. Ihr Name geht zurück auf den angelsächsischen Mönch Suitbert, der hier im 7. Jahrhundert ein Kloster gründete. Seine Reliquien befinden sich heute in der St. Suitbertus-Kirche.

Screenshot: Stiftplatz

(Rh)Eindrücke

Wer nicht mit dem Auto oder der Bahn anreisen möchte, der hat eine dritte Möglichkeit: per Schiff. Kaiserswerth ist von der Düsseldorfer Innenstadt aus durch eine Schiffsverbindung („Weiße Flotte“) erreichbar – zumindest in der Zeit von April bis Oktober. Und eine auch für Autos nutzbare Fährverbindung erlaubt das Übersetzen zwischen dem zu Meerbusch gehörenden Ortsteil Langs-Kiers auf der linken Rheinseite und dem rechtsrheinigen Kaiserswerth. Die Bilder auf dieser sowie das im nächsten Abschnitt folgende Fähr-Video geben einige Eindrücke von der malerischen Lage dieses schönen Stadtteils am Rhein. (Oder sollte ich besser Rheindrücke schreiben...?)

Auch hier gilt übrigens: die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden. Durch Drücken der ESC-Taste werden sie wieder klein.

Die Kaiserpfalz

Das Wort Pfalz steht für eine burgähnliche Palastanlage, die als Residenz des Kaisers, des Königs oder einer derer Stellvertreter dient – im Fall von Kaiserswerth bezeichnet es also folglich die Residenz des Kaisers. Die Ruine der Kaiserpfalz geht hier auf die Gründung des Klosters durch den Mönch Suitbertus zurück (vgl. Suitbertus-Stiftsplatz weiter oben). In der Wikipedia heißt es hierzu:

„Zu jener Zeit schenkten der fränkische Hausmeier Pippin der Mittlere und seine Frau Plektrudis dem angelsächsischen Mönch eine durch Umrundung des alten Rheinarmes künstlich angelegte Rheininsel, auf der sich bereits ein fränkischer Fronhof – geschützt durch Erdwall, Graben und Palisaden – befand. Dieser entwickelte sich in der nachfolgenden Zeit zu einer wehrhaften Zollfeste. Am 23. Dezember 1982 wurde die Anlage in die Denkmalliste der Stadt in der Kategorie Burgen, Herrenhäuser, Befestigungen, Schlösser eingetragen. An dieser Stelle wird für das 7. Jahrhundert ein königlicher Hof vermutet. Hieraus wurde im Laufe der Jahrhunderte eine Burg, die dann zu salischer Zeit durch Heinrich III. zur Kaiserpfalz ausgebaut wurde. Die heute sichtbaren Reste der Kaiserpfalz stammen vom Bau des staufischen Kaisers Friedrich I. „Barbarossa“ um 1180. Während des Spanischen Erbfolgekrieges erlebte die Pfalz im Jahr 1702 ihre letzte große Belagerung und anschließende Zerstörung. Verschiedene Restaurierungen vom Beginn dieses Jahrhunderts an bis heute versuchen das Baudenkmal zu erhalten.“

Das folgende Video führt uns einmal um und durch die Ruine.

Kaiserpfalz

Vielen Dank für Ihr Interesse...

...an meiner Hommage an Kaiserswerth

Und? Lust bekommen, Kaiserswerth zu besuchen? Wenn nicht, dann empfehle ich, diese Seite einfach nochmals durchzuschauen... :-)

Am Ende meiner kleinen Hommage möchte ich noch denjenigen Danke sagen, die dadurch zur Entstehung dieser Seite beigetragen haben, indem sie ihre Musik, ihre Texte oder ihr Layout unter eine freie Lizenz gestellt haben, so dass ich sie hier einarbeiten konnte.

Musik

Die Musikuntermalung unter den Videos stammen vom tschechischen Künstler Borrtex und stehen im Free Music Archive (FMA) unter einer cc-by-nc-Lizenz zur Verfügung. An dieser Stelle vielen Dank an Borrtex für sein Werk!

Texte

Die Texte auf diesen Seiten wurden mit Hilfe der folgenden Seiten zusammengetragen: Wir Kaiserswerther e.V., Wikipedia-Eintrag Kaiserswerth, Wikipedia-Eintrag Kaiserpfalz Kaiserswerth, Wikipedia-Eintrag Rheinfähre Langst-Kaiserswerth. Alle Angaben wurden mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt, erfolgen jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit.

Design

Das Design dieser Seite beruht auf der Vorlage "Story" von HTML5 UP, die unter einer cc-by-Lizenz veröffentlicht ist. Vielen Dank an "AJ" von HTML5UP für seine vielen tollen Vorlagen.

Ach ja: Die Fotos und Videos auf dieser Seite sind allesamt eigene Werke. Sie dürfen gerne weiterverwendet werden, sofern ich als Urheber gekennzeichnet werde (cc-by).