Chile-Reise 2015: San Pedro de Atacama (und Umgebung)

Von Calama aus ging es nun in das Herz der Atacama-Wüste: nach San Pedro de Atacama. Wie so oft galt auch hier: der Weg ist das Ziel, denn die rund 100 km Fahrt führten durch eine spektakuläre Landschaft. Entsprechend sind die Bilder dieser Etappe meiner Reise thematisch nochmals gegliedert.

Ruta 23: Anfahrt Calama - San Pedro de Atacama

Die Entfernung zwischen Calama und San Pedro de Atacama ist mit rund 100 km harmlos, zumal die Verbindungsstraße - die Ruta 23 (Chile) bzw. kurz 23-CH - hier durchgängig asphaltiert ist. Calama und San Pedro liegen auf 2.200 m bzw. 2.400 m über dem Meeresspiegel, die Straße ist jedoch deutlich "hügeliger". Somit hat man an vielen Stellen Gelegenheit, den Blick von einem erhöhten Aussichtspunkt über die weitläufige Landschaft schweifen zu lassen.

San Pedro de Atacama

Zweifellos das Hauptziel für Touristen in der Atacama-Wüste ist das Dorf San Pedro de Atacama. Hier ging es zu wie auf dem Rummelplatz: es wimmelte vor Backpackern, Senioren-Reisegruppen und Aussteigern / Hippies. Diese Menschenmassen passten nicht ganz in die ansonsten doch eher ruhige Gegend. Aber ich darf ja nicht meckern: schließlich war ich ja auch Tourist. Die Bilder geben einen Eindruck vom Charakter dieses Wüstenstädtchens. Im Unterschied zu allen Fotos, die ich bislang (in den Reiseführern) von der Kirche San Pedros gesehen hatte, war diese übrigens nicht mehr weiß, sondern sie präsentiert sich mittlerweile im charakteristischen Rot-Ton der übrigen Adobe-Bauten vor Ort. Im Prinizip nicht weiter schlimm, aber in weiß hat sie mir irgendwie besser gefallen.

Plaza Quitor

Etwas außerhalb von San Pedro verläuft das ausgetrocknete Flussbett des Río San Pedro bzw. des Río Grande, und dieses bzw. dieser führt an den Ruinen der Festung Quitor (Pukará de Quitor) vorbei. In der Festung selber war ich nicht - ich habe stattdessen lieber den Blick über die Landschaft am Plaza Quitor schweifen lassen und ein wenig Schatten unter dem auf diesem Platz befindlichen majestätischen Algarrobo-Baum gesucht.

Valle de la Luna

Natürlich darf man es bei einem Aufenthalt in San Pedro de Atacama nicht versäumen, das Tal des Mondes (Valle de la Luna) zu besuchen. Seinen Namen hat dieses Tal wegen der eindrucksvollen Farben und Strukturen der Wüstenlandschaft: diese sollen an die Oberfläche des Mondes erinnern. Die weißen Stellen sind Salzreste von ausgetrockneten Seen, und mitunter hat das Salz auch eigene Skulpturen (Salzformationen) hervorgerbracht. Die bekanntesten im Valle de la Luna sind die "Drei Marien" (Tres Marias).

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